BAUMWOLLE

Seit mehr als 7.000 Jahren werden Baumwollfasern zur Herstellung von Textilien verwendet, da sie von Natur aus weich und hautfreundlich sind.

Der Wasserverbrauch beim konventio-nellen Baumwollanbau ist sehr hoch,

weil die Felder durch eine kontrollierte Überflutung mit Wasser versorgt werden. Tatsächlich erreicht nur etwa ein Drittel dieser Wassermenge das Baumwollfeld. Der Rest verdunstet oder versickert auf dem Weg dorthin in maroden Bewässerungsanlagen.

Aus diesem Grund wird derzeit rund ein Drittel des Grundwassers abgepumpt und auf die Baumwollplantagen umgeleitet, was zu einer mensch-gemachten Dürre führt.

Das wohl bekannteste Beispiel ist der Aralsee, welcher einst der viertgrößte Binnensee der Erde war. In den 1960er Jahren wurden für den Baumwollanbau die beiden Zuflüsse Amu-Darja und

Syr-Darja fast leer gepumpt, was das Wasservolumen des Sees in den letzten 50 Jahren um fast 90 % schrumpfen ließ.

Für unsere Produkte verwenden wir ausschließlich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, bekannt unter der Abkürzung "kbA". Sie wird von Hand geerntet und ist grundsätzlich frei von genetisch veränderten Organismen.

Außerdem wird beim Anbau unserer Baumwolle komplett auf die Verwendung von chemischen Düngemitteln, synthe-tischen Pestiziden und chemischen Entlaubungsmitteln verzichtet.

kbA-Baumwolle wird grundsätzlich in Mischkultur und Fruchtfolge angebaut, was die Massenausbreitung von Schäd-lingen auf natürliche Weise reduziert. Neben der mechanischen Unkraut-beseitigung werden dem Ackerboden Nährstoffe durch die Ausbringung von natürlichen Düngemitteln wie Kuhmist zugeführt.

Bei der Weiterverarbeitung kommen nur unbenkliche Substanzen zum Einsatz, weshalb kbA-Baumwolle im Vergleich zu konventioneller Baumwolle besonders hautverträglich und mit geringerem allergischen Potential behaftet ist.

Die Baumwolle erfüllt außerdem 

sämtliche Anforderungen des Global Organic Textile Standard (GOTS) und ist demnach unter Ceres-076 zertifiziert. 

Der Standard stellt sicher, dass die Baumwolle unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen geerntet und verarbeitet wird. Die Zertifizierung und die jährliche Kontrolle der Bauern, sowie der weiterverarbeitenden Betriebe erfolgt durch unabhängige Institutionen.

WASSERVERBRAUCH

Konventionelle Baumwolle

11.000l / kg

Bio - Baumwolle

5.500l / kg

Der Wasserverbrauch beim konventionellen Baumwollanbau ist sehr hoch, weil die Felder durch eine kontrollierte Überflutung mit Wasser versorgt werden. Tatsächlich erreicht nur etwa ein Drittel dieser Wassermenge das Baumwollfeld. Der Rest verdunstet oder versickert auf dem Weg dorthin in maroden Bewässerungsanlagen.

Aus diesem Grund wird derzeit rund ein Drittel des Grundwassers abgepumpt und auf die Baumwollplantagen umgeleitet, was zu einer menschgemachten Dürre führt.

Das wohl bekannteste Beispiel ist der Aralsee, welcher einst der viertgrößte Binnensee der Erde war. In den 1960er Jahren wurden für den Baumwollanbau die beiden Zuflüsse Amu-Darja und Syr-Darja fast leer gepumpt, was das Wasservolumen des Sees in den letzten 50 Jahren um fast 90 % schrumpfen ließ.

Für unsere Produkte verwenden wir ausschließlich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, bekannt unter der Abkürzung "kbA". Sie wird von Hand geerntet und ist grundsätzlich frei von genetisch veränderten Organismen. Außerdem wird beim Anbau unserer Baumwolle komplett auf die Verwendung von chemischen Düngemitteln, synthetischen Pestiziden und chemischen Entlaubungsmitteln verzichtet.

kbA-Baumwolle wird grundsätzlich in Mischkultur und Fruchtfolge angebaut, was die Massenausbreitung von Schädlingen auf natürliche Weise reduziert. Neben der mechanischen Unkrautbeseitigung werden dem Ackerboden Nährstoffe durch die Ausbringung von natürlichen Düngemitteln wie Kuhmist zugeführt.

Bei der Weiterverarbeitung kommen nur unbenkliche Substanzen zum Einsatz, weshalb kbA-Baumwolle im Vergleich zu konventioneller Baumwolle besonders hautverträglich und mit geringerem allergischen Potential behaftet ist.

Die Baumwolle erfüllt außerdem sämtliche Anforderungen des Global Organic Textile Standard (GOTS) und ist demnach unter Ceres-076 zertifiziert. Der Standard stellt sicher, dass die Baumwolle unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen geerntet und verarbeitet wird. Die Zertifizierung und die jährliche Kontrolle der Bauern, sowie der weiterverarbeitenden Betriebe erfolgt durch unabhängige Institutionen.

Der konventionelle Baumwollanbau hängt von Pflanzenschutzmitteln ab.

Wegen der ständigen Bedrohung durch Schädlinge werden Pestizide vorbeugend eingesetzt da sonst rund 80 % der Ernte verderben würde. Neben Herbiziden und Fungiziden kommen beim Baumwoll-anbau etwa 25 % der weltweit verwendeten Insektizide zum Einsatz. Anders ausgedrückt: in jeder Saison werden die Baumwollfelder bis zu 30 mal mit Gift behandelt.

Ein großer Teil der Pflanzenschutzmittel driftet in die Umgebung, wie in um-liegende Gewässer ab. Teilweise dringen die Pestizide bis ins Grundwasser vor, was die Böden auch weit außerhalb der Plantagen stark belastet und für den Menschen praktisch unbrauchbar macht.

Der WHO zufolge sterben jährlich etwa 20.000 Menschen an einer Pestizid-vergiftung beim Baumwollanbau.

Der Kontakt durch unzureichende Arbeits-schutzmaßnahmen führt langfristig zu Schäden des Nerven- und Immunsystems.

Bio-Baumwolle hingegen ist grundsätzlich Pestizid- und Kunstdüngerfrei.

Durch die Verwendung von natürlichen Düngemitteln steigt langfristig der Humusanteil im Boden was zur Folge hat, dass der Acker wesentlich mehr Wasser aufnehmen und speichern kann.

Diese natürliche Speicherfunktion ermöglicht es den Bauern die Bewäs-serung stark zu reduzieren. Zusammen mit modernsten Bewässerungsanlagen, der Wiederverwendung des bereits genutzten Wassers und dem Einsatz von Regenwasser gelang es den Wasser-verbrauch beim Bio-Baumwollanbau um 50 % gegenüber konventioneller Baumwolle zu senken.

Durch den geringeren Bedarf an Süß-wasser müssen keine Flüsse oder Seen in dem Maße abgepumpt werden wie es beim konventionellen Baumwolleanbau der Fall ist, was maßgeblich zur Schonung des Ökosystem beiträgt.

Das erklärte Ziel ist die Desertifikation ganzer Landstriche zu verhindern um so den Lebensraum von Mensch und Natur zu erhalten.

Durch die Verwendung von natürlichen Düngemitteln steigt langfristig der Humusanteil im Boden was zur Folge hat, dass der Acker wesentlich mehr Wasser aufnehmen und speichern kann. Diese natürliche Speicherfunktion ermöglicht es den Bauern die Bewässerung stark zu reduzieren. Zusammen mit modernsten Bewässerungsanlagen, der Wiederverwendung des bereits genutzten Wassers und dem Einsatz von Regenwasser gelang es den Wasserverbrauch beim Bio-Baum-wollanbau um 50 % gegenüber konventioneller Baumwolle zu senken.

Durch den geringeren Bedarf an Süßwasser müssen keine Flüsse oder Seen in dem Maße abgepumpt werden wie es beim konventionellen Baumwolleanbau der Fall ist, was maßgeblich zur Schonung des Ökosystem beiträgt. Das erklärte Ziel ist die Desertifikation ganzer Landstriche zu verhindern um so den Lebensraum von Mensch und Natur zu erhalten.

PESTIZIDEINSATZ

600g / kg

Konventionelle Baumwolle

0g / kg

Bio - Baumwolle

Der konventionelle Baumwollanbau hängt von Pflanzen-schutzmitteln ab. Wegen der ständigen Bedrohung durch Schädlinge werden Pestizide vorbeugend eingesetzt da sonst rund 80 % der Ernte verderben würde. Neben Herbiziden und Fungiziden kommen beim Baumwollanbau etwa 25 % der weltweit eingesetzten Insektizide zum Einsatz. Anders ausgedrückt: in jeder Saison werden die Baumwollfelder bis zu 30 mal mit Gift behandelt.

Ein großer Teil der Pflanzenschutzmittel driftet in die Umgebung, wie in umliegende Gewässer ab.

Teilweise dringen die Pestizide bis ins Grundwasser vor, was die Böden auch weit außerhalb der Plantagen stark belastet und für den Menschen praktisch unbrauchbar macht.

Der WHO zufolge sterben jährlich etwa 20.000 Menschen an einer Pestizidvergiftung beim Baumwollanbau. Der Kontakt durch unzureichende Arbeitsschutzmaßnahmen führt langfristig zu Schäden des Nerven- und Immunsystems.

Bio-Baumwolle hingegen ist grundsätzlich Pestizid- und Kunstdüngerfrei.