Wir setzen auf den fairen Umgang mit sämtlichen Mitarbeitern die am Herstellungsprozess unserer Produkte beteiligt sind. 

KONFEKTION

1. Auszug aus:

"Dynamics of the Garment Industry in Low Income Countries: Experience of Asia and Africa (Interim Report)"

Kapitel 6:

 

"The Garment Industry in Bangladesh" Muhammed Yunus et al., IDE-JETRO, März 2012

In unseren Augen ist ein reines Gewissen wichtiger, als eine möglichst hohe Bilanz gegen Jahresende, weshalb wir uns dazu entschieden haben, auf die hiesige Produktion zu setzen. Im Vergleich mag diese Entscheidung mit höheren Kosten verbunden sein, allerdings ist es uns so gelungen, unsere Vision eines ethisch korrekten Produkts zu verwirklichen.

Im Fokus unserer Denkweise lag außer-dem der Erhalt lokaler Arbeitsplätze,

denn wir sind der Meinung, dass Produkte die hier getragen werden, auch hier hergestellt werden können.

Als Unternehmen haben wir eine soziale Verantwortung, weshalb es für uns nicht in Frage kommt, auf Kosten der Arbeit-nehmer Gewinne durch Offshoring zu maximieren.

Uns ist wichtig, dass sämtliche Arbeiter/- innen in unserer Produktionskette einen fairen Lohn erhalten und unter würdigen Bedingungen tätig sind. In dem wir zum Beispiel ausschließlich GOTS-zertifizierte Baumwolle verwenden, können wir sicher-gehen, dass auch die Prozesse fair sind, über die wir keine direkte Kontrolle haben. Ein fairer Umgang bedeutet für uns, sich nicht auf den gesetzlichen Mindestlohn eines Landes zu berufen, sondern einen Preis zu finden, der für beide Parteien akzeptabel ist.

Gemäß unserem Verständnis von Fairness distanzieren wir uns von herkömmlichen Produktionsprozessen in Billiglohnländern und haben uns dazu entschieden sämt-liche Produkte in Deutschland herzu-stellen. Somit können wir sicherstellen,

dass alle am Herstellungsprozess beteiligten Personen einen angemes-senen Lohn erhalten und unter würdigen Bedingungen arbeiten. 

Der Bangladescher Wirtschaftsnobel-preisträger Muhammad Yunus schreibt¹, dass die Textilarbeiter in seinem Land unter Bedingungen wie europäische Arbeiter zu Beginn der Industrialisierung leben. Die Arbeitszeit einer Textilarbeiterin in Bangladesch beträgt bis zu 16 Stunden pro Tag bei einem Stundenlohn von umgerechnet knapp 17 Cent.

Wenn man die Löhne von anderen Billig-lohnländern mit denen in Bangladesch vergleicht, kommt man zu dem traurigen Schluss, dass die hiesigen Arbeiter weltweit am schlechtesten abschneiden.

Laut Yunus enthalten viele Fabrikbesitzer ihren Arbeitern die Löhne komplett vor. Wer protestiert wird entlassen, verhaftet oder im schlimmsten Fall von bezahlten Schlägern der Fabrikbesitzer angegriffen.

Gemäß unserem Verständnis von Fairness distanzieren wir uns von herkömmlichen Produktionsprozessen in Billiglohnländern und haben uns dazu entschieden sämtliche Produkte in Deutschland herzustellen. Somit können wir sicherstellen, dass alle am Herstellungsprozess beteiligten Personen einen angemessenen Lohn erhalten und unter würdigen Bedingungen arbeiten. 

Der Bangladescher Wirtschaftsnobelpreisträger Muhammad Yunus schreibt¹, dass die Textilarbeiter in seinem Land unter Bedingungen wie europäische Arbeiter zu Beginn der Industrialisierung leben. Die Arbeitszeit einer Textilarbeiterin in Bangladesch beträgt bis zu 16 Stunden pro Tag bei einem Stundenlohn von umgerechnet knapp 17 Cent.

Wenn man die Löhne von anderen Billiglohnländern mit denen in Bangladesch vergleicht, kommt man zu dem traurigen Schluss, dass die Bangladescher Arbeiter weltweit am schlechtesten abschneiden. Laut Yunus enthalten viele Fabrikbesitzer ihren Arbeitern die Löhne komplett vor. Wer protestiert wird entlassen, verhaftet oder im schlimmsten Fall von bezahlten Schlägern der Fabrikbesitzer angegriffen.

"At twenty first century it can easily be compared with the condition of working class in England at the outset of the Industrial Revolution.

 

At present it is established that the wage they get is low. Very often they do not get their salary, overtime bills and bonus in time. Their recruitment system is outright hiring and firing as they do not get any appointment letter and identity card of the factory, they can be dismissed by owners for any reason at any time. They do not know anything about their job contract. Being maltreated by owners and mid-level officers, working long hours in congested environment without sufficient rest, lack of nutritious foods, medicine, right to legitimate protest against ruthless exploitrations, etc. are their daily destiny.

 

Factory building collapse, fire accident, stampede render many dead and injured. Nevertheless, if any worker protests against owners or management, he/she is threatened by various types of harrassment such as dismissal, arrest or even physical assault by the hired hooligans of owners."

1. Auszug aus: "Dynamics of the Garment Industry in Low Income Countries: Experience of Asia and Africa (Interim Report)",

.....................     Kapitel 6: "The Garment Industry in Bangladesh", Muhammed Yunus et al., IDE-JETRO, März 2012

 

In unseren Augen ist ein reines Gewissen wichtiger, als eine möglichst hohe Bilanz gegen Jahresende, weshalb wir uns dazu entschieden haben, auf die hiesige Produktion zu setzen. Im Vergleich mag diese Entscheidung mit höheren

Kosten verbunden sein, allerdings ist es uns so gelungen, unsere Vision eines ethisch korrekten Produkts zu verwirklichen.

Im Fokus unserer Denkweise lag außerdem der Erhalt lokaler Arbeitsplätze, denn wir sind der Meinung, dass Produkte die hier getragen werden, auch hier produziert werden können. Als Unternehmen haben wir eine soziale Verantwortung, weshalb es für uns nicht in Frage kommt, auf Kosten der Arbeitnehmer Gewinne durch Offshoring zu maximieren.

Uns ist wichtig, dass sämtliche Arbeiter/innen in unserer Produktionskette einen fairen Lohn erhalten und unter würdigen Bedingungen tätig sind. In dem wir zum Beispiel GOTS-zertifizierte Baumwolle verwenden, können wir sichergehen,

dass auch die Prozesse fair sind, über die wir keine direkte Kontrolle haben. Ein fairer Umgang bedeutet für uns,

sich nicht auf den gesetzlichen Mindestlohn eines Landes zu berufen, sondern einen Preis zu finden, der für beide Parteien akzeptabel ist.